Foyergespräch: Wieviel Utopie braucht der Mensch?

Auf der Suche nach einem besseren Leben

Utopische Gesellschafts- und Lebensentwürfe sind Teil der Menschheitsgeschichte, sie dienen als Hoffnungsträger für eine bessere Welt, sie leiten deren Um- und Neugestaltung an, sind Skepsis und Kritik ausgesetzt und gehen auf verhängnisvolle Weise in totalitäre Gesellschaftsordnungen ein. Das gegen Ende des 20. Jahrhunderts vorschnell vorhergesagte Ende der Utopien ist offensichtlich nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil. Der Ruf nach unterschiedlichen utopischen Gesellschafts- und Lebensentwürfen und die Versuche ihrer Umsetzung prägen auch die Gegenwart auf entscheidende und konfliktträchtige Weise. Den damit aktuell aufgeworfenen Fragen nach dem Charakter utopischer Entwürfe, ihrer Notwendigkeit, ihrer Potentiale und Gefahren widmet sich das Foyergespräch.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Jens Kulenkampff (Institut für Philosophie der FAU)
Prof. Dr. Rainer Trinczek (Institut für Soziologie der FAU)
Moderation: Prof. Dr. Michael von Engelhardt

Spielort

Foyercafé
Mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
Eintritt frei, in Kooperation mit dem Förderverein Theater Erlangen

Termine