Ensemble Materialtheater: Traumkreuzung (ab 7)

Im Rahmen des 20. Internationalen figuren.theater.festival 2017

So etwas ist doch nur im Traum möglich: Man wacht auf, meint, man ist in seinem Zimmer im eigenen Bett, aber man ist ganz woanders, nicht mal mehr im eigenen Land, sondern in einer fremden Welt, auf der anderen Seite der Erde. „Wie komme ich hierher und wie wieder weg?“, denkt sich die neunjährige Elisabeth, als sie neben einem unbekannten Jungen wach wird und vor dem Haus nicht das Auto ihrer Eltern steht, sondern drei Ziegen grasen. Zum Glück ist der Junge Fazil sehr nett und spricht erstaunlicherweise die gleiche Sprache und auch seine Familie nimmt sie freundlich auf. „Wir wissen zwar nicht, warum du hier bist, aber es muss dafür einen guten Grund geben und solange du hier bist, teilen wir mit dir, was wir haben.“ So lernt Elisabeth Fazils Alltag kennen, geht mit ihm Ziegen hüten, erfährt etwas von seinen Träumen und darüber, dass man in Deckung gehen muss, weil es in diesem Land manchmal Steine vom Himmel regnet. Doch dann ist sie plötzlich wieder bei sich zuhause. Mathetest und Flötenunterricht sind wieder da, Hitze, Trockenheit und Ziegen verschwunden, nur jemand fehlt …

Im Anschluss an die Vorstellung sind alle herzlich dazu eingeladen, zu einem Nachgespräch mit Fingerübungen zu bleiben.

Regie: Alberto García Sánchez; Spiel: Annette Scheibler, Daniel Kartmann, Sigrun Kilger; Musik: Daniel Kartmann; Figuren, Objekte, Ausstattung, Bühne: Ensemble; Licht: Luigi Consalvo

Eine Koproduktion mit: FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart Gefördert von: Kulturamt der Stadt Stuttgart, Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg

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