Theater Waidspeicher (ab 8)

Als mein Vater ein Busch wurde und ich meine Namen verlor. Im Rahmen des 20. Internationalen figuren.theater.festival 2017

nach einem Roman von Joke van Leeuwen
„Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor, wohnten wir woanders. Dort konnten alle ohne Mühe meinen Namen, in dem vier K’s vorkommen, aussprechen. Wo ich jetzt wohne, können die
Leute das nicht. Deshalb sage ich jetzt erst mal, dass ich Toda heiße.“
Mit diesen Worten beginnt die Geschichte eines Mädchens, dessen Vater in den Krieg ziehen muss, um zu lernen, wie ein Busch auszusehen und die einen gegen die anderen zu verteidigen. Dabei backt er
doch eigentlich die besten Torten der Welt. Nun muss Toda allein über die Grenze zu ihrer Mutter, dabei weiß sie doch noch nicht einmal, wie eine Grenze eigentlich aussieht. Auf ihrem abenteuerlichen
Weg in ein fremdes Land begegnen ihr verwegene Gestalten. „Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor“ erzählt aus der Perspektive eines mutigen Mädchens eine Reise ins Unbekannte und
bewahrt dabei stets einen behutsamen und poetischen Ton. In der Inszenierung von Susanne Koschig wird diese ergreifende Geschichte zu einem anspruchsvollen Kinderstück, bei dem die Zuschauer
eingeladen werden, Toda ein kleines Stück ihrer Reise zu begleiten.

Im Anschluss an die Vorstellung: Nachgespräch mit dem Theater Waidspeicher.

Regie: Susanne Koschig; Bühne, Puppen, Kostüme: Kathrin Sellin Spiel: Kathrin Blüchert

Spielort

Foyercafé

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