Drei Schwestern

von Anton Tschechow (Wiederaufnahme)

Eine Heimatverklärung in vier Akten
Die Schwestern Olga, Mascha und Irina sind samt Bruder Andrej vor elf Jahren in der russischen Provinz gestrandet. Seitdem sehnen sie sich zurück nach Moskau. Andrej gründet eine Familie und verspielt das Erbe. Seine Schwestern versinken im alltäglichen Ehe- und Arbeitstrott. Vor allem für Irina, die Jüngste, bleibt die Stadt ihrer Kindheit eine romantisch verklärte Projektionsfläche für ihren Wunsch nach einem sinnerfüllten Leben. Doch die Jahre verstreichen.

Anton Tschechow revolutionierte das Drama: Der weitgehende Verzicht auf Handlung und die ironisch ins Leere mündenden Dialoge widersprachen zur Zeit der Uraufführung 1901 allen geltenden Theaterkonventionen. Die Regisseurin Elina Finkel emigrierte 1978 aus der Ukraine nach Deutschland und hat bereits Tschechows Stücke „Die Möwe“ und „Onkel Wanja“ in eigenen Übersetzungen inszeniert.

Regie & Übersetzung … Elina Finkel
Bühne & Kostüme … Doey Lüthi
Musik … Matthias Bernhold
Licht … Thomas Krammer
Dramaturgie … Karoline Felsmann

Besetzung

Andrej S. Prosorow
Benjamin Schroeder
Olga
Linda Foerster
Mascha
Violetta Zupančič
Irina
Vidina Popov
Fedor I. Kulygin, Maschas Mann
Hermann Große-Berg
Natascha, Andrejs Frau
Janina Zschernig
Alexander I. Werschinin, Oberstleutnant und Batteriechef
Ralph Jung
Iwan R. Tschebutykin, Militärarzt
Helmut Zhuber
Nikolaj L. Tusenbach, Baron und Leutnant
Matthias Bernhold
Wassili W. Solenyi, Stabshauptmann
Stephan Weber
Alexej P. Fedotik, Unterleutnant
Mario Neumann

Spielort

Markgrafentheater
Dauer 3 Stunden, eine Pause
Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Termine

Fotos © Jochen Quast
Video © Florian Reichart