Farm der Tiere

Live-Film-Inszenierung von Klaus Gehre nach George Orwell und der Bühnenbearbeitung von Peter Hall

Die Tiere haben es satt, ausgebeutet und geschunden zu werden. Eine Vision des Ebers Old Major weckt ihren Glauben an die Rebellion und an ein friedliches, selbstbestimmtes Bewirtschaften der Farm. Sie vertreiben ihren Bauern und sind fortan ihre eigenen Herren. Die Sieben Gebote des Animalismus regeln ihr Zusammenleben, darunter das wichtigste: „Alle Tiere sind gleich.“ Aber Demokratie kann anstrengend sein. Die klugen Schweine nutzen dies zu ihrem Vorteil, allen voran der Eber Napoleon. Bald schon werden die Regeln durch Einschränkungen aufgeweicht. Irgendwann gibt es Tote. Und irgendwann werden die Sieben Gebote ersetzt durch ein einziges: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.“ Die dystopische Fabel kritisierte den Stalinismus, lässt sich aber als Warnung vor sämtlichen totalitären Tendenzen deuten. Dafür benötigte Positionen haben bei Orwell ihre tierischen Vertreter: Opportunisten, Duckmäuser, Populisten und Jasager geben sich ein Stelldichein, bis Tier und Mensch nicht mehr zu unterscheiden sind.

Regie und Bühne ... Klaus Gehre
Kostüme und Bühne ... Mai Gogishvili
Musik ... Michael Lohmann
Dramaturgie ... Karoline Felsmann

Besetzung

Mit
Charles P. Campbell
und
Amos Detscher
und
Enrique Fiß
und
Peter Lindhorst
und
Alissa Snagowski
und
Violetta Zupančič

Spielort

Markgrafentheater
Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn (außer am Premierenabend)

Premiere 03.05.2019
Öffentliche Probe: 23.04.19, 19:00 Uhr, Markgrafentheater
Brunch: 28.04.19 ab 10:00 Uhr, Früh-Stück ab 11:15 Uhr, Foyercafé

Termine