Rabih Mroué (LB)

Sand in the Eyes, Non-Academic Lecture-Performance
im Rahmen des 21. internationalen figuren.theater.festival

Eine Produktion von Haus der Kulturen der Welt, Berlin, im Rahmen des Projekts „100 Jahre Gegenwart“, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien | In Koproduktion mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden | Konzept und Durchführung: Rabih Mroué | Forschungsmitarbeit: Andrea Geissler | Englische Übersetzung: Ziad Nawfal

Der libanesische Künstler Rabih Mroué beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Bildern von Gewalt, den Mechanismen von Märtyrerkult und politischer Propaganda. Er sammelt Materialien, zerlegt und überschreibt sie und konzipiert daraus Arbeiten für die Bühne, die hinterfragen, wie Bilder und Geschichten konstruiert und instrumentalisiert werden. Recherchen zu den Rekrutierungsvideos islamischer Extremisten in Hessen sowie von Mroué gesammelte Videos und Gespräche mit dem Verfassungsschutz bilden das Material für seine aktuelle Arbeit „Sand in the Eyes“. Darin versucht Mroué die Bildsprache der Propaganda freizulegen: Was erzählen die Videos, die speziell auf die Sehgewohnheiten von Jugendlichen zugeschnitten sind, über diejenigen, die sie produzieren? Und wie gelingt es durch sie, junge Menschen zu rekrutieren?

Spielort

Foyercafé/Oberes Foyer
Dauer 65 Minuten, , in englischer Sprache

www.figurentheaterfestival.de

Termine