75 Jahre Frieden

Eine Lesung in Etappen

75 Jahre ist es her, dass am 8. Mai der Zweite Weltkrieg in Europa mit der Kapitulation Deutschlands offiziell beendet wurde. Damit begann zwar keine viel beschworene „Stunde Null“, wohl aber eine Phase voller Umbrüche, die wie keine Zeit zuvor sowohl Deutschland als auch vielen Ländern Europas ein friedliches Neben- und Miteinander bescherte. Dass das bis heute keine Selbstverständlichkeit ist, wird uns gegenwärtig immer wieder bewusst.

Aus Anlass dieses historischen Datums begibt sich das Ensemble des Theater Erlangen raus in die Stadt. An bekannte Orte und unscheinbare Ecken führen unterschiedliche Lese-Routen das Publikum durch die Altstadt Erlangens. Von Station zu Station wird ein weiteres Kapitel deutscher und Erlanger Nachkriegsgeschichte aufgeschlagen. Mit literarischen Texten von Kurt Tucholsky bis Carl Zuckmayer sowie historischen Schriften über das Kriegsende in Erlangen, den „Mythos Trümmerfrauen“ sowie aktuelle Debattenbeiträge zu diesem besonderen Datum deutscher wie europäischer Geschichte gedenken wir 75 Jahren Frieden.

Es können zwei Routen gebucht werden.
Route 1 endet in den Lamm-Lichtspielen mit dem Tresenlesen VIII Ein bisschen mehr Frieden von Martin Maecker.
Route 2 und 3 enden in der Altstädter Kirche mit einer Lesung von Regine Vergeen und Annagerlinde Dodenhoff.

Mit: Charles P. Campbell, Annagerlinde Dodenhoff, Lisa Fedkenheuer, Hermann Große-Berg, Ralph Jung, Martin Maecker, Alissa Snagowski, Regine Vergeen, Janina Zschernig sowie Theresa Steinbach (Gesang)

Spielort

Treffpunkt: Markgrafentheater

Nicht barrierefrei

Termine