4. Theatergespräch Ost/West

„Kein Teil von etwas”: Vom Dazugehören und Dagegensein

Im Theatercafé startet eine spielzeitbegleitende Gesprächsreihe, die sich mit der deutsch-deutschen Geschichte und deren Umbrüchen beschäftigt. Zeitzeugen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen kommen zu Wort; gleichzeitig dient die Veranstaltungsreihe den Teilnehmenden der Bürgerbühne als Forum für ihr Rechercheprojekt „Grenzort Erlangen”.

Das vierte Theatergespräch widmet sich der Frage: Welche Möglichkeiten des Widerstands boten sich Künstler*innen in der DDR? Und was heißt es heute, mit künstlerischen Mitteln politische Entwicklungen zu hinterfragen? Welche Alternativen zum politischen und gesellschaftlichen Mainstream bieten sich nach dem Umbruch von 1989/90 und 30 Jahre später? Der Schauspieler, Dichter und Theaterintendant Steffen Mensching, 1958 in Berlin (Ost) geboren, forderte in den 1980er Jahren mit bissigen Programmen zwischen Clownerie und Kabarett die Staatsmacht der DDR heraus. Was bedeuten damals und heute die Kategorien „links“ und „rechts“? Und was bedeutet Widerstand gegen den Mainstream im Zeitalter des Populismus? Außerdem auf dem Podium Platz nehmen wird die Musikerin (Der singende Tresen) und Schriftstellerin Manja Präkels, die für ihren Debütroman Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde. Zudem erhielt sie für diesen Roman den Anna-Seghers-Preis 2018.

Zu Gast: Steffen Mensching (Intendant Theater Rudolstadt), Manja Präkels (Sängerin, Autorin)

Moderation: Udo Eidinger, Dramaturg am Theater Erlangen

Spielort

Theatercafé

Termine

Weitere Termine der Gesprächsreihe:
30.04.20